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Führen ist eine Frage des Standpunkts

Veröffentlicht am 24.09.2020

In meinen Workshops mit Führungskräften höre ich immer wieder die Aussage: „Es ist mir wichtig, hinter meinem Team zu stehen!“ Haben Sie zustimmend genickt? Ist es auch für Sie wichtig, hinter Ihren Mitarbeitenden zu stehen? Dann möchte ich Sie jetzt zu einigen Reflexionen bezüglich des Standpunkts von Führungskräften einladen.

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Führen ist auch eine Dienstleistung

Veröffentlicht am 04.06.2020

In „meiner“ Branche, der Hotellerie und Gastronomie, ist es nun wieder erlaubt, Dienstleistungen zu erbringen. Auch wenn die Gäste vieler Orten noch etwas verhalten agieren, ist bei den meisten die Freude groß, dass Gastgeber und Servicenehmer wieder zusammenkommen. Alle Voraussetzungen, damit die Dienstleistung vom Gast als solche wahrgenommen wird und ihn zufrieden, womöglich sogar begeistert stimmt, lassen sich nach meinem Führungsverständnis auch auf die Beziehung von Führungskräften zu ihren Mitarbeitenden übertragen. 

Welche Begriffe fallen Ihnen spontan im Zusammenhang mit einer Dienstleistung ein?

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Führung braucht Zuversicht

Veröffentlicht am 18.03.2020

Kennen Sie die Parabel von den drei Fröschen, die in einen Topf Sahne fallen? Sie beleuchtet den Unterschied zwischen Zuversicht, Optimismus und Pessimismus! 

Hier kommt die Geschichte:

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Drei Frösche spazieren an einem sonnigen Nachmittag über eine Terrasse. Sie hüpfen auf den Tisch, auf dem noch der Topf mit Sahne von der Kaffeepause steht. Neugierig inspizieren sie den Topfrand und purzeln einer nach dem anderen in den Topf hinein. Sogleich schreit der erste Frosch pessimistisch:  "O je, wir sind verloren", ergibt sich seinem Schicksal und ertrinkt. Der optimistische Frosch tröstet den verbliebenen Kollegen: "Keine Sorge, irgendjemand wird uns schon retten." Er wartet und wartet und ertrinkt ebenso. Der letzte der drei ist ein zuversichtlicher Frosch: „Von wegen abwarten! Hier hilft nur strampeln." Er reckt den Kopf über die Oberfläche und strampelt bis die Sahne zu Butter wird und er aus dem Topf springen kann.

 Welche Schlüsse ziehen Sie aus dieser Geschichte?

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Führung braucht Nachsicht

Veröffentlicht am 26.01.2020

Das neue Jahr ist noch keine vier Wochen alt und rein statistisch gesehen, sind die meisten Neujahrsvorsätze inzwischen wieder ad acta gelegt. Wie ist der Stand der Dinge bei Ihnen selbst? Hatten Sie sich etwas für 2020 vorgenommen? Wenn ja, wie steht es mit der Umsetzung, sei es im beruflichen oder privaten Alltag? 

Sicher bin ich in guter Gesellschaft mit dem Vorsatz, mehr Bewegung in meinen Alltag zu integrieren. Ich wollte es mit Nordic Walking versuchen, da ich das auch gut bei Geschäftsreisen ausüben kann. In der ersten Woche des frischen Jahres ging ich das Projekt hoch motiviert nach Plan an und schaffte fünf Einheiten. Das viel mir ganz leicht, denn ich hatte noch Urlaub! In der zweiten Woche waren es noch drei, in der dritten Woche zwei Einheiten. War es das mit meinem guten Vorsatz und was hat das nun mit Führung zu tun?

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Das alte Jahr würdigen

Veröffentlicht am 21.12.2019

Zu Beginn eines neuen Jahres machen wir uns oft Gedanken darüber, wie es wohl werden wird und fassen gerne gute Vorsätze.

Doch ehe das neue Jahr beginnt, sollten wir das aktuelle noch einmal würdigen.

 

Die folgenden Fragen können Sie sich im Stillen selbst beantworten oder auch in geselliger Runde mit lieben Kollegen und Kolleginnen. Viel Freude damit und einen guten Abschluss des Jahres 2019 wünscht Ihnen von Herzen

Andrea Sahmer

 

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Führung braucht Struktur

Veröffentlicht am 25.09.2019

Wie viel Ordnung muss und wie viel Selbstbestimmung kann sein, um Führungsziele zu erreichen?

Diese Frage steht unter anderem im Raum, wenn es darum geht, mit Führungskräften Ansätze zu finden, wie sie den Anforderungen einer veränderten Arbeitswelt gerecht werden können.

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Der Spagat zwischen Hands-On-Manager und Führungskraft

Veröffentlicht am 24.04.2019

Die Osterfeiertage sind vorbei und damit für die meisten in unserer Branche eine Hochsaison. Wenn Sie eine Führungsaufgabe haben, wie erging es Ihnen an diesen Tagen mit maximaler Auslastung? Haben Sie sich von Ihrer Seite als zupackender Manager gezeigt oder haben Sie - bewusst im Hintergrund - die strategischen Fäden gezogen? Wie empfinden Sie den Spagat zwischen Hands-on-Management und echtem Leadership? Ist er Ihnen gelungen und wie würden Ihre Mitarbeitenden Ihr Führungsverhalten in solchen Stress-Situationen bewerten? 

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Stärken stärken

Veröffentlicht am 20.02.2019

Auf der Anreise zur Verleihung des E-Learning Awards im Rahmen der Messe didacta in Köln, komme ich im Zugabteil mit einer Mitreisenden ins Gespräch. Sie findet das Thema Gesprächskultur sehr interessant und fragt nach, wie es dazu gekommen sei, dass sich ein Unternehmen damit beschäftigt. Ich erzähle ihr also von dem Wunsch der Geschäftsführung, mehr Potenziale in den eigenen Reihen aufzuspüren und den Fokus mehr auf Stärken als auf Schwächen zu legen. Die Erfahrung zeigt, dass das gar nicht so einfach ist, weil es uns vertrauter ist, etwaige Schwächen zu korrigieren. 

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Positive Nachrichten verbreiten statt Jammern

Veröffentlicht am 31.08.2018

Neulich im Seminar: Wir bearbeiten das Thema Feedback und in einer Übung geht es darum, dass die teilnehmenden Führungskräfte Beispiele für verschiedene Feedback-Arten formulieren. Beim „Rat an einen zukünftigen Auszubildenden“ wird in der Runde vorgetragen: „Such Dir einen anderen Beruf in einer anderen Branche aus.“ Der Vortragende erntet Gelächter und es ist ja auch lustig gemeint.

Mir als Dozentin bleibt das Lachen im Halse stecken. Ich habe das Gefühl, dass dieser Ratschlag stellvertretend für den Frust steht, der sich bei einem Teil der anwesenden Führungskräfte angesammelt hat. Tatsächlich wird die Vorlage von anderen Teilnehmern aufgegriffen. Hier einige Zitate:

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Wofür soll das gut sein? Impressionen aus einem Entwicklungsgespräch

Veröffentlicht am 18.07.2018

Gerade kam mein Sohn Alexander von der Arbeit nach Hause. Er ist zurzeit Küchenpraktikant in einem Hotel und sollte heute ein Entwicklungsgespräch mit dem Küchenchef führen. Alle 3 Monate sieht sein Ausbildungsgang ein solches Gespräch vor. Dieses Mal delegierte der Küchenchef diese Aufgabe spontan an seinen Souschef, dem das Gesprächsformular noch nicht bekannt war. „Dann kann er sich da gleich mal reinarbeiten.“, meinte der Küchenchef noch zu meinem Sohn. Die Begeisterung des Souschefs hielt sich in Grenzen, aber nein sagen konnte er ja schlecht. Also setzte er sich mit Alexander ins Küchenbüro, um das Formular „schnell auszufüllen“. Nicht ganz das übliche Prozedere, denn erst hätten sich die beiden getrennt voneinander Gedanken zur Performance meines Sohnes machen und danach das gemeinsame Gespräch führen sollen.

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