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Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen brauchen Signale

Veröffentlicht am 20.01.2021

Plakat Andrea SahmerPlakat Andrea SahmerSeit einigen Jahren bekomme ich den Kalender „Der Andere Advent“ geschenkt. Jedes Jahr ist er für mich eine Inspirationsquelle, sogar zum Thema Leadership.

Am 6. Januar las ich im Kalender die Geschichte der Gute-Nacht-Lichter. Sie berührte mich und ich notierte mir, dass ich sie für einen Leadership-Tipp verwenden möchte, der nun vor Ihnen liegt.

Er beschäftigt sich damit, wie Führungskräfte Signale setzen können und ist in drei Teile gegliedert (s. Plakat).

 

1. Gute-Nacht-Lichter-Geschichte*
Der Cartoonist Steve Brosnihan verbrachte seine Abende oft im Kinderkrankenhaus in Providence (Hauptstadt von Rhode Island, USA). Dort zeichnete er den kranken Kindern zur Aufmunterung eigene Cartoons. Als er eines Abends mit seinem Fahrrad nach Hause fuhr, knipste er die Stirnlampe an seinem Helm an. Als er sich damit zum Krankenhaus umsah, stellte er sich vor, wie die Kinder so langsam zu Bett gingen, mit den in einem Kinderkrankenhaus möglichen Ritualen. Da kam ihm die Idee, seine Stirnlampe an und aus zu schalten. Wie ein Signal, dass er an sie dachte und in der Hoffnung, dass dies von den Kindern, die gerade aus dem Fenster in die Nacht schauten, gesehen wurde. Tatsächlich, einige Kinder antworteten auf sein Lichtsignal. Aus dieser Idee wurde ein Ritual! Jeden Abend schalten Restaurants, Hotels und die Universität um 20:30 Uhr Ortszeit eine Minute lang ihre Lichter an und aus, an, aus …
Im Kinderkrankenhaus versammeln sich zur selben Zeit die Kinder an den Fenstern und genießen nicht nur ihre Gute-Nacht-Lichter-Show, sondern sie antworten der Stadt mit Taschenlampen. Sie wissen, dass die Stadt an sie denkt und sie signalisieren, dass sie zurückkommen werden.

 

Lesen Sie weiter: Teil 2 "Wirkung von Signalen"

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