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Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen brauchen Signale - Teil 3

Veröffentlicht am 20.01.2021

3. Ideen für Signale

Nachdem Sie herausgefunden haben, welche Signale Ihr Team gerade jetzt braucht, können Sie im nächsten Schritt überlegen, wie Sie das Signal sichtbar machen können.InterContinental Frankfurt am Main
Bild: zVg von privatInterContinental Frankfurt am Main Bild: zVg von privat

Einige Hotels nutzen ihre Fassaden zurzeit für ein Lichtsignal. Hier ist das InterContinental in Frankfurt am Main zu sehen, welches sich mit einem Herz bei allen Helfern der Corona-Pandemie bedankt. Gleichzeitig ist es auch ein Signal, welches sagt: „Wir sind noch da, wir bleiben in Kontakt!“

Welche Möglichkeiten bieten sich einer einzelnen Führungskraft?

Ich denke, das wichtigste Mittel, um positive Signale zu senden, ist die direkte menschliche Kommunikation. Gibt es aktuelle Unternehmensinformationen wählt man ein eher formelles Format, z.B. eine Videokonferenz, geht es in erster Linie darum, sein Team aufzumuntern, dann passt ein Kaffeechat in der Runde oder ein persönliches Telefongespräch besser. Durch bestimmte Fragen (Wie geht es dir momentan? Gibt es etwas, womit ich dich unterstützen kann?), durch eine freundliche Stimme und ein Lächeln (das am Telefon zu hören ist) signalisieren wir echtes Interesse an der Person.

Ein Zeichen für den Zusammenhalt während der Betriebsschließung setzen die Hotels, die einen DSGVO-konformen Messenger Dienst (zusätzliches Signal: Sicherheit) einführen. Insbesondere Mitarbeitende ohne PC-Arbeitsplatz und geschäftliche E-Mail-Adresse werden so in die Unternehmenskommunikation einbezogen und eingeladen, nicht nur Empfänger, sondern auch Sender positiver Signale zu sein.

Die bereits angesprochenen Methoden signalisieren alle, dass man auch in der Krise handlungsfähig bleibt. Zusätzlich kann die Schließzeit genutzt werden, um Trainings (z.B. Webinare) zu Themen anzubieten, die bisher weder Zeit noch Raum gefunden haben. Alle Themen, die die Resilienz der Menschen unterstützen, sind empfehlenswert. Je näher der Termin der Wiedereröffnung rückt, desto mehr eignen sich wieder fachliche Schulungen.

Größte Aufmerksamkeit sollte jede Führungskraft ihrer Kommunikation in den sozialen Netzwerken schenken. Spontanes Teilen und Kommentieren bestimmter Nachrichten kann womöglich falsche Signale senden. Wodurch werde ich als Privatperson und wodurch in meiner beruflichen Funktion wahrgenommen? Wie werde ich meiner Vorbildfunktion gerecht?

Gute Nachrichten haben wir alle dringend nötig! Sie könnten z.B. die Zeit bis zur Wiedereröffnung ins Visier nehmen und einen virtuellen Countdown gestalten, sobald ein Datum feststeht. Kurz vor der Wiedereröffnung könnten Sie jedem Ihrer Teammitglieder ein Starterpaket schicken. Neben den aktuellen Verhaltensregeln, könnte es einen witzigen Mundschutz und Nervennahrung enthalten.

Haben Sie eine Anregung bekommen, um Ihrem Team positiven Signale zu senden? Ich hoffe es sehr, denn egal was es ist, zögern Sie nicht zu handeln! Womöglich entsteht ein neues Ritual der Mitarbeiterkommunikation!

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